Reste-Rampe No. 3

Von einem älteren Projekt hatte ich noch Shibui Baby Alpaca DK im Farbton „Honey“ übrig und fand die Anleitung „Match & Move“ von Martina Behm auf Ravelry. Nun musste noch ein zweiter Farbton dazu und ich habe mich für „Suit“ entschieden, ebenfalls Shibui Baby Alpaca DK. Die einzelnen Farbflächen und Reihen pro Farbe entsprechen nicht der Anleitung, sondern sind „Frei Schnauze“. Der Farbtöne sind insgesamt gedämpfter und dunkler als auf den Fotos. Bessere Eindrücke der Farbwerte findet ihr unter Jules Wollshop.

 

Reste-Rampe No.2

Verschiedene Reste von Louisa Hardings „Amitola“ haben sich bei mir angesammelt und zufällig bin ich auf „Dreamers Place“ über den „Zackigen“ gestolpert. Das Original wurde am Rand mit einem „one-stich-icord“ gestrickt. Bei mir waren es einfache Randmaschen.
Gestrickt habe ich mit zwei verschiedenen Resten von „Amitola“ zur Zeit und alle 4 Reihen habe ich den Faden gewechselt. Wenn ein Rest aufgestrickt war, kam das nächste Restknäuel dran. Die Ringel entstehen durch den natürlichen Farbverlauf der „Amitola“ ganz automatisch.

Leinen los!

Der Frühling lässt weiter auf sich warten, der Hals braucht immer noch eine wärmende Hülle. Da legt man den „Luxusliner“ von „bunte Wolle“ an.

Das edle Stück wird doppelfädig gearbeitet. Das Grundmaterial ist „Yak+Seide“ von „bunte Wolle“ in Farbe Nr. 8 (LL 466m/100gr). Als zweiter Faden kommt „ITO Sensai“ dazu (60% Mohair, 40% Seide, LL 240m/20gr), einmal in #336 String, dann in #322 Charcoal. Mit dem „Luxusleiner“ kratzt kein Hals mehr – weder innen noch außen!

Für Luciana

Für Luciana ist heute eine Schal & Mütze Kombination fertig geworden. Als Ausgangsmaterial habe ich wieder „Amitola“ von Louisa Harding gewählt.

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Der Schal wird mit 4 Fäden gleichzeitig gestrickt.Dafür habe ich jeweils 100gr. von #111 Dark Rose,  #113 Pot Pourri, #114 Dawn, und #127Amelia kombiniert.

Die Idee stammt aus einer BRIGITTE-Zeitschrift, wobei die ursprünglich veröffentlichte Anleitung zu einem späteren Zeitpunkt von der Redaktion nachgebessert wurde. Daher stricke ich den Schal auch nach eigener Abwandlung: 40 Maschen mit Nadel 7 anschlagen und im Perlmuster stricken, bis die 400gr. aufgestrickt sind. Dann abketten.

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Für die Mütze brauche ich von jeder Farbnummer noch einmal 50gr. Mit einem Nadelspiel Nr. 7 werden 68 Maschen auf 4 Nadeln verteilt. Dann 10 Reihen 1re, 1li stricken. Nach den 10 Reihen zum Perlmuster wechseln und bis zu einer Gesamthöhe von 18 cm weiterstricken. Die Abnahmen stricke ich zu Beginn jeder einzelnen Nadel, indem ich 1 M abhebe, die nächsten beiden zusammenstricke und die abgehobene Masche darüberziehe. Dazu sollte man immer darauf achten, den Perlmusterverlauf aufzunehmen. Deshalb sind es mal die ersten drei Maschen auf jeder Nadel, mal die zweite, dritte und vierte Masche. Die nächste Reihe stricke ich ohne Abnahme im Perlmuster, die übernächste Reihe wieder mit Abnahmen, bis noch 12 Maschen übrig sind. Die kann man dann zusammenziehen und vernähen oder man nimmt noch einmal ab und zieht dann die letzten vier Maschen zusammen – je nach Geschmack.

Je nach Geschmack kann man die Mütze oben noch verzieren, wobei man vorher genau prüfen sollte, ob man ein „Bommel-Typ“ ist. Kapuzenträgern rate ich von Bommeln ab, das trägt nur unnütz auf. Viel Spaß beim Nachbasteln!

P.S. Vielen Dank an das Model Anna-Chiara!

Die Mischung macht’s – Für Tini

Mathematisch betrachtet, gilt „Minus mal Minus wird Plus“. Etwas ähnliches ist mir neulich bei einer Expedition in die Restekiste passiert. Ein „Schön-flauschig-aber-hmmm..“ multipliziert mit „Hübsch-aber-wofür“ ergab doch glatt ein „Viel-schöner-als-gedacht-und-soo-kuschelig“. Konkret: 2 x 100gr. „Arequipa olè socks“ von Katia (20% Alpaka, 60% Wolle, 20% Polyamid, superwash, 410m auf 100gr., 42R/30M auf 10x10cm) in Anthrazit treffen auf Lacegarn mit Farbverlauf (weiß, rosé, flieder, violett) unbekannter Provinienz.

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Als Muster wählte ich mal wieder „Heaven & Space“, weil es schnell von der Hand geht.

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Das Tuch ist groß und kuschelig geworden und ideal, um sich an kalten Tagen oder beim Moppedfahren oder beim Moppedschrauben oder bei der Gartenarbeit um Tinis Hals zu kringeln.

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Liebe Grüße an die Zickenriege!

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Ravello – einer für alle!

In der Sommerfrische habe auch ich einen „Ravello“ beendet, ein viel geliebtes und oft gestricktes Design von Isabell Kraemer (Grasfleckenbylilalu), das man auch ganz fix auf Ravelry findet. Schnell und problemlos erhielt ich auch die in der Anleitung angegebene Wolle von Holst-Garn, die ich online bestellt hatte. Es ist supersoft uld in den Farben silver grey (helles Grau), carmine (Rot) und flannel grey (dunkles Grau). Carmine habe ich durch poppy ersetzt, das kräftiger und heller ist. Statt flannel grey habe ich ink gewählt, eine von diesen Farben, bei denen man in der Damenoberbekleidung ans Fenster gehen muss, um zu prüfen, ob das jetzt noch blau oder schon schwarz ist.

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Die empfohlene Wollmenge reicht gut, problematisch finde ich die angegebene Maschenprobe. Die Anleitung spricht von 22,5 Maschen auf 30 Reihen (10cm) mit Nadelstärke 3,5 gestrickt und nach dem Spannen. Meine erste Maschenprobe mit 3,5 lautet 26 Maschen auf 38 Reihen (10cm). Ein zweiter Versuch mit Nadel 4 kommt dann auf 23 Maschen und 34 Reihen (10cm). Hmpf! Was machen? Ich habe dann entschieden, das Modell in Größe M mit Nadel 4 zu probieren, auch wenn ich das Maschenbild mit der größeren Nadel etwas zu lässig finde.

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Gut gefallen hat mit die „auf den Kopf gestellte“ Strickrichtung, vom Halsausschnitt ausgehend nach unten. Sehr praktisch und für Nähmuffel die optimale Lösung, da keine Nähte geschlossen werden müssen.

Tatsächlich wird die „störrische“ Wolle weicher und flauschiger, nachdem man den Pulli durch Wasser gezogen hat.

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Der Halsabschluss ist wieder ein Kordelrand (Tutorial von Tangled Yarns).

Insgesamt ist der Pulli leicht und zart geworden. Die Anleitung werde ich bestimmt mit einer anderen Qualität noch einmal nachstricken!

When Mummy is happy,…

…everyone is happy! Deshalb für Mutti nur das Beste. Diesmal ist es ein Tuch aus Nature’s Luxury „On Stage“. Dafür braucht es 2 Stränge à 100 gr. mit je 300 m/328,08 yards Lauflänge. Die Mischung lautet 50% (Merino)Wolle, 30%(Maulbeer)Seide, 20% (Baby)Kamel. Farbton „September“ mit Nadelstärke 4.

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Beim Material halte ich mich dieses Mal an die Anleitung. Es ist „Braidsmaid“ von Martina Behm.

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Der Zopf ist absichtlich auf einer Seite deutlich länger geworden, da das Tuch nicht zu hoch werden sollte, und es beim Verknoten dem Tuch eine besondere „Note“ verleiht.

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Ich muss nicht erwähnen, dass in diesem Fall bei „Nature’s Luxury“ der Name Programm ist. Zur Orientierung: Der Farbton ist auf den oberen beiden Bildern lebensecht getroffen, auf den beiden unteren Fotos leider viel blasser, als in Natur. Es ist ein Oliv/Antikmessing-Farbton, den Pantone vielleicht 111C nennen würde.

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Das enorme Volumen und die vollflauschige Fluffigkeit des Materials lässt hoffentlich erahnen!