Reste-Rampe No.2

Verschiedene Reste von Louisa Hardings „Amitola“ haben sich bei mir angesammelt und zufällig bin ich auf „Dreamers Place“ über den „Zackigen“ gestolpert. Das Original wurde am Rand mit einem „one-stich-icord“ gestrickt. Bei mir waren es einfache Randmaschen.
Gestrickt habe ich mit zwei verschiedenen Resten von „Amitola“ zur Zeit und alle 4 Reihen habe ich den Faden gewechselt. Wenn ein Rest aufgestrickt war, kam das nächste Restknäuel dran. Die Ringel entstehen durch den natürlichen Farbverlauf der „Amitola“ ganz automatisch.

Reste-Rampe No.1

Neulich führte mich mein Weg in die Tiefen des Wollregals, also an Orte, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat –  und an die man auch nur rankommt, wenn man sich auf einer Leiter und auf Zehenspitzen und mit ausgestrecktem Arm und mit kleinen Hüpfbewegungen richtig lang macht. Dann sieht man zwar immer noch nicht, was man in der Hand hat, kann es aber mit ein bisschen Geduld und Mühe irgendwann rauszupfen. Natürlich fällt es einem dann auf den Kopf, aber das ist egal. Wenn es gut läuft ist es ja nur Wolle. Das glückliche Los, das ich an diesem Tag zog, waren zwei Knäuel „Amitola“ von Louisa Harding (80% Wolle, 20% Seide, 250m auf 50gr.). Beide Knäule waren Farbnummer 115 „Dusk“.

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Gestrickt habe ich nach der Martina Behm Anleitung „Heaven & Space“. Den „natürlichen“ Farbverlauf der Wolle habe ich zwischendrin aufgebrochen und erst die Strecken mit Blauanteil verstrick, dann die restlichen braunen Anteile.

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Um den Hals gewickelt, fällt es aber nicht weiter auf.

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