Die Mischung macht’s – Für Tini

Mathematisch betrachtet, gilt „Minus mal Minus wird Plus“. Etwas ähnliches ist mir neulich bei einer Expedition in die Restekiste passiert. Ein „Schön-flauschig-aber-hmmm..“ multipliziert mit „Hübsch-aber-wofür“ ergab doch glatt ein „Viel-schöner-als-gedacht-und-soo-kuschelig“. Konkret: 2 x 100gr. „Arequipa olè socks“ von Katia (20% Alpaka, 60% Wolle, 20% Polyamid, superwash, 410m auf 100gr., 42R/30M auf 10x10cm) in Anthrazit treffen auf Lacegarn mit Farbverlauf (weiß, rosé, flieder, violett) unbekannter Provinienz.

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Als Muster wählte ich mal wieder „Heaven & Space“, weil es schnell von der Hand geht.

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Das Tuch ist groß und kuschelig geworden und ideal, um sich an kalten Tagen oder beim Moppedfahren oder beim Moppedschrauben oder bei der Gartenarbeit um Tinis Hals zu kringeln.

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Liebe Grüße an die Zickenriege!

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Reste-Rampe No.1

Neulich führte mich mein Weg in die Tiefen des Wollregals, also an Orte, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat –  und an die man auch nur rankommt, wenn man sich auf einer Leiter und auf Zehenspitzen und mit ausgestrecktem Arm und mit kleinen Hüpfbewegungen richtig lang macht. Dann sieht man zwar immer noch nicht, was man in der Hand hat, kann es aber mit ein bisschen Geduld und Mühe irgendwann rauszupfen. Natürlich fällt es einem dann auf den Kopf, aber das ist egal. Wenn es gut läuft ist es ja nur Wolle. Das glückliche Los, das ich an diesem Tag zog, waren zwei Knäuel „Amitola“ von Louisa Harding (80% Wolle, 20% Seide, 250m auf 50gr.). Beide Knäule waren Farbnummer 115 „Dusk“.

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Gestrickt habe ich nach der Martina Behm Anleitung „Heaven & Space“. Den „natürlichen“ Farbverlauf der Wolle habe ich zwischendrin aufgebrochen und erst die Strecken mit Blauanteil verstrick, dann die restlichen braunen Anteile.

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Um den Hals gewickelt, fällt es aber nicht weiter auf.

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